Dieses Buch zeigt Arbeiten, auf welche die aus der bildenden Kunst stammende Collagetechnik auf digitale Akt-Fotos angewandt wird. Die Absicht dabei ist, die Bildwahrnehmung zu verändern und den Betrachter stärker in den Wahrnehmungsprozess einzubinden, als es gewöhnliche Fotos tun.
Durch die Eingriffe mit bildnerischen Mitteln widersetzen sich diese Arbeiten der illusionistischen Wahrnehmung als reine Fotografie. Sie lassen die Wahrnehmung des Betrachters ständig zwischen Transparenz und Opazität hin und her flirren. So werden sie für den Betrachter zum „Trainingsfeld aktiven Sehens“ (Wolfgang Kemp).

