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Click to preview AYYANAR UND MARIAMMAN, DRAVIDISCHE SCHUTZGÖTTER IN SÜDINDIEN photo book

Das vorliegende Buch, das in zwei Themenbereiche gegliedert ist, handelt von Göttern, die ihren Ursprung in der dravidischen, d.h. vorarischen, Religion haben, und von denen die Dorfbewohner von Tamil Nadu, Indiens südlichstem Bundesstaat, glauben, dass sie ihre Dörfer beschützen.
Der erste Teil des Buches befasst sich mit Ayyanar und seinen göttlichen Begleitern. Am Rande vieler Dörfer stehen riesige Statuen dieser Gottheiten, die nachts die Dörfer gegen Dämonen und Geister schützen sollen. Um Ayyanar diese Aufgabe zu erleichtern, hat man für ihn auch große Terrakotta-Pferde, die ihm als Reittiere dienen sollen, hergestellt.
Außerdem befinden sich vor den Ayyanar Schreinen viele kleine Pferde und Elefanten aus Lehm, die dem Gott als Dank für erwiesene Gunst geopfert wurden
Der zweite Teil des Buches handelt von Mariamman, einer Dorfgöttin, die in verschiedenen Erscheinungsformen, wie z.B. einem Stein oder nur einem Kopf, verehrt wird. Im Tempelinneren sieht man häufig die Göttin mit ganzem Körper, und alle Manifestationen genießen gleiche Verehrung. Hin und wieder ist sie auch nur aus Lehm geformt und – schutzlos Sonne und Regen ausgesetzt – zerfällt langsam.
Sogar Termitenhügel können Mariamman Schreine sein. Dort wird sie als Schlangengöttin verehrt.
Zu Ehren von Mariamman, der Göttin der Krankheiten und Fruchtbarkeit, werden auch Feste gefeiert, damit sie das Dorf vor Krankheiten schützt und die Bewohner und ihre Felder fruchtbar sein lässt. Mulaipari z.B. ist ein Fest, an dem nur Frauen teil-nehmen, von denen einige die Präsenz der Göttin so intensiv spüren, dass sie von ihr besessen werden.

Neuenhofer

About the Author

Christa Neuenhofer
Neuenhofer Bocholt, Germany

Christa Neuenhofer was born in 1949 in Germany. For many years she has travelled to countries in Asia, Africa and Central America. As she has a particular anthropological interest in tribal communities, she has visited quite a number of remote places, mainly in Asia. Especially in India she went to rural areas and took photos of tribal people and their traditional life - images of a cultural heritage which in only a few years will have been swept away by globalization.
She has published many of these photos on the Internet ( http://www.pbase.com/neuenhofer )

When visiting indigenous people she and her husband have always shown a special interest in what people believe. They had to notice that many religions vanish more and more due to still very active missionaries.
This curiosity in traditional faiths has now brought her to Togo and Benin to learn more about voodoo, a religion that has an increasing number of believers worldwide.

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